Karate, wie ander asiatische Kampfkunstarten auch, ist ein Weg zur Charakterbildung. Das haben viele schon gehört. Der Weg geht aber weitaus weiter, die Charakterbildung ist weitaus umfassender, als das der Anfänger nur träumen kann.

Ich habe den Eindruck, dass die meisten Hobbykaratekas die Kampfkunst gerade in dem Moment verlassen, wenn die Charakterbildung beginnt. Denn Charakterbildung ist in der Regel schmerzhaft. Ich meine damit keine körperlichen Schmerzen.

Der erste Schritt, um den Charakterbildungsprozess zur Wirkung kommen zu lassen ist, weiter zu machen, sobald er beginnt. Man muss eine Entscheidung treffen. Jeder, der Karate betreibt, steht wenigstens einmal vor dieser Entscheidung. Das erste mal ist es am schwierigsten.

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