Kommunikation ist der Anfang aller Missverständnisse. In der Regel versteht man nicht, was der Andere sagt und in der Regel bemerkt man das nicht. Beim Karate ist das schwieriger: In der Regel versteht man nicht was der Sensei sagt, aber je intensiver man Karate betreibt, umso schneller bemerkt man, dass man ihn nicht versteht.
Das liegt nicht daran, was er sagt und auch nicht daran, wie er es sagt, sondern daran, dass es nicht wirklich möglich ist, Bewegungen so zu beschreiben, dass man sie danach ausführen könnte. Beim Karate liegt hinter jeder Bewegung eine Absicht.
Schwierig: Auch wenn man als Karateka Schwierigkeiten hat, diese Absicht zu verstehen und somit, sie zu ergreifen, hat selbst der Laie keine Probleme zu sehen, ob eine Bewegung mit der passenden Absicht ausgeführt wurde – oder eben nicht.